Die Skulpturen wurden mit Eisenarmierungen gefertigt, mit Spritzbeton überzogen und anschließend mit Spiegeln und Keramiken verkleidet. Die Keramiken wurden direkt vor Ort gegossen, gebrannt und vollständig von Hand gearbeitet.
Um den Bau zu finanzieren, beschloss Saint Phalle, ihre eigene Mäzenin zu werden. Sie entwarf ein Parfüm, Multiples und limitierte Auflagen.
Um ihren Garten zu verwalten und dessen Erhaltung zu gewährleisten, gründete Saint Phalle zu Lebzeiten eine Stiftung, die bis heute besteht und deren Vorsitz Bloum Cardenas innehat, die Enkelin der Künstlerin und Inhaberin ihrer Urheberpersönlichkeitsrechte.
Der Tarot-Garten ist seit 1998 für die Öffentlichkeit zugänglich. Er ist jedes Jahr vom 1. April bis zum 15. Oktober geöffnet. Die Wintersaison ist der Instandhaltung und Restaurierung der Skulpturen gewidmet.